17.02.2021

Schulmentoren in 3. Projektphase gestartet

Schulbehörde verlängert erneut Kooperationsprojekt mit KWB

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Das erfolgreiche Kooperationsprojekt der KWB und BSB "Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen" startet 2021 in die dritte Projektphase. Foto: Alison Pang/Unsplash

Im Rahmen von 23+ STARKE SCHULEN, einem Schulentwicklungsprogramm der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), startete 2014 das Projekt "Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen". Vor Kurzem ist das Kooperationsprojekt, das die KWB gemeinsam mit der BSB durchführt, nun in die dritte Phase gestartet und freut sich auf weitere vier Jahre mit engagierten Mentoren/-innen, Lehrkräften und Netzwerkpartnern/-innen.

"Einen besonderen Schwerpunkt legen wir in der neuen Projektphase auf digitale Kurse für Eltern, Schülerinnen und Schüler. Wir bieten unseren angehenden Mentorinnen und Mentoren an, ihre Qualifizierung komplett online durchzuführen", erklärt KWB-Projektleiter Dr. Alexei Medvedev. "Wir wollen die Verlängerung des Schulmentoren-Projekts dazu nutzen, die vorhandenen Mentoring-Strukturen weiter auszubauen und Patenschaften zwischen Schulen zu etablieren. So können Schulmentoren-Schulen ihr Wissen zukünftig an neue Schulen weitergeben", ergänzt BSB-Projektleiter Eric Vaccaro.
 

Kooperationsprojekt seit 2014: Über 3.200 ausgebildete Mentoren/-innen in Hamburg
"Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen" verantworten die KWB und die BSB gemeinsam. Das Projekt verfolgt das Ziel, an ausgewählten Hamburger Schulen ein Mentoring-Programm aufzubauen. Hierfür bildet das Team der KWB Schülerinnen und Schüler sowie Eltern zu Schulmentoren/-innen aus.

Schüler/-innen sollen dabei eine Vorbildfunktion für Gleichaltrige übernehmen, Eltern bekommen im komplexen Schulsystem Unterstützung, damit sie als aktive Partner die Bildungsbiografie ihrer Kinder mitgestalten. In den vergangenen Jahren hat die KWB darüber hinaus in Kooperation mit Freiwilligeninstitutionen mehr als 1.000 Ehrenamtliche zu Mentoren/-innen ausgebildet. Sie begleiten Schülerinnen und Schüler zum Beispiel als Leselernhelfer/-in oder Freizeitgestalter/-in und können bei Fragen zur Berufsorientierung unterstützen.

Lehrkräfte besuchen Fortbildungen und Coachings der BSB, um sich für die Aufgaben als Schulmentoren-Koordinatoren/-innen zu qualifizieren.

 

Digitaler Schwerpunkt
Neben dem Ausbau der bestehenden Mentoring-Angebote liegt der Fokus der dritten Projektphase vor allem in der Digitalisierung der Kurse. "Wir sind bereits 2014 zu Beginn des Projekts mit einer digitalen Lernplattform gestartet. Hier konnten sich angehende und ausgebildete Elternmentoren/-innen auch außerhalb der Schule austauschen und Lerninhalte nachlesen", so Dr. Medvedev.

In der digitalen Staffel "Eltern@Home" bildet das Projekt "Schulmentoren" Eltern zu Mentoren/-innen aus. Screenshot: KWB


Schon im vergangenen Jahr hat das Projekt die Digitalisierung der Kurse stark vorangetrieben und mittlerweile können Schülerinnen und Schüler sowie Eltern alle Kurse komplett online abschließen. So startet im März zum dritten Mal das Onlineprogramm "Eltern@Home". In der digitalen Staffel der Qualifizierung bildet Referent Jörg Belden Eltern zu Schulmentoren/-innen aus.

Auch der Kurs "First Steps" für Schülerinnen und Schüler ist erfolgreich online gestartet: In der Schulmentoren-Qualifizierung lernen Grundschüler/-innen mit Referentin Claudia Matthiesen, wie sie Schulanfängern/-innen unter die Arme greifen und ihnen dabei helfen können, sich in der neuen Schule zurechtzufinden.


Das Schul-Netzwerk wächst weiter
Die Schulmentoren-Angebote orientieren sich immer eng an den Bedarfen der einzelnen Schulen, dabei ist es wichtig, besonders eng mit den Lehrerinnen und Lehrern zusammenzuarbeiten. "Wir stehen jederzeit in engem Austausch mit den Lehrkräften und entwickeln gemeinsam mit allen Beteiligten passgenaue Qualifikationsmodule", erklärt Eric Vaccaro, Projektleiter in der BSB. Ziel ist es, in der dritten Projektphase insgesamt bis zu 50 teilnehmende Schulen für das Projekt zu gewinnen. Insbesondere der Austausch der Schulen untereinander soll noch besser gefördert werden. "Unsere Vision ist, dass Schulmentoren-Schulen zukünftig Patenschaften für neue Schulen übernehmen und sie in ihrer Mentoring-Arbeit unterstützen", so Vaccaro weiter.

 


 

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Das Projekt "Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen" wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.