01.07.2019

Mentorenschulung auf Arabisch und Farsi

Vertreter der EU-Kommission Egbert Holthuis besucht Elternkurs

 

Die Teilnehmerinnen des Elternkurses "Schule in Deutschland
verstehen" zusammen mit Egbert Holthuis, Mitglied der
Europäischen Kommission in Brüssel, den Schulmentoren-
Referenten/-innen der KWB und BSB sowie Vertretern/-innen
der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Soll mein Kind eine Ausbildung machen oder lieber studieren? Wie kann ich am besten mit Lehrkräften in Kontakt treten? Und welche Schule ist die richtige? Fragen, die sich alle Familien mit Kindern irgendwann stellen. Aber wie schwierig muss es dann sein, das deutsche Schulsystem zu verstehen, wenn man gerade erst versucht, sich in Deutschland eine Existenz aufzubauen? Der Elternkurs "Schule in Deutschland verstehen" hilft hier weiter und liefert kompakte Antworten zu allen Themen rund um Kita, Schule und Berufswahl.

 

An der Schule "Am Schleemer Park" findet der Kurs auch in den Sprachen Arabisch und Farsi statt. Davon wollte sich Egbert Holthuis, Vertreter der Europäischen Kommission in Brüssel, persönlich ein Bild machen und besuchte im Rahmen seiner Deutschlandreise am 24. Juni die Schulung.

 

  

Nachhilfe für Eltern bei Schul- und Ausbildungsfragen

 

Thema des Abschlussmoduls vor den Sommerferien war
"Meine Schule verstehen – welche Unterstützungsangebote
und Ansprechpartner gibt es?"

Grundlage des Kurses "Schule in Deutschland verstehen" bildet der gleichnamige Ratgeber, der mittlerweile in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Russisch, Türkisch und demnächst auch in Französisch erhältlich ist. Bei mehrsprachigen Kursen übersetzen Dolmetscher/-innen simultan die Fortbildungsinhalte. "Es ist wirklich wunderbar, dass wir den Elternkurs an der Schule Am Schleemer Park auch auf Arabisch und Farsi durchführen können und wir hier so viele engagierte Eltern haben!", so Schulmentoren-Referent Jörg Belden. Schule und Lehrkräfte stehen auch in engem Kontakt zu den naheliegenden Unterkünften für Geflüchtete im Stadtteil Billstedt. Der Kurs findet daher in Kooperation mit benachbarten Institutionen statt und ist ein gutes Instrument, um auch die Eltern für Schulthemen zu gewinnen, die gerade erst angefangen haben, die deutsche Sprache zu lernen.

 

 

Mütter und Väter in die Schule – fast 700 aktive Elternmentoren/-innen

 

Das Schulmentoren-Projekt bildet seit 2014 Mütter und Väter an inzwischen 33 Projektschulen zu Mentoren/-innen aus. Fast 700 Elternmentoren/-innen haben den Kurs bereits erfolgreich absolviert und unterstützen ihre Kinder und die Schulen als aktive Partner. "Schule in Deutschland verstehen" besteht aus neun Modulen und schließt mit einem Zertifikat ab. Ausgebildete Elternmentoren/-innen engagieren sich an den Schulen zum Beispiel in Elterntreffs oder -Cafés und geben ihr Wissen rund um Schule, Kita und Stadtteil an andere Eltern weiter. "Der Besuch von Herrn Holthuis hat uns gezeigt, dass wir mit unserem Engagement auch über die Grenzen der Hansestadt hinaus wahrgenommen werden und Mentoring in Schulen einen immer höheren Stellenwert bekommt", so KWB-Projektleiter Dr. Alexei Medvedev.

 

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Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.


Schule in Deutschland verstehen

 

Dank der Finanzierung durch die Stadt Hamburg ist der Elternratgeber "Schule in Deutschland verstehen. Grundwissen für Eltern" in sechs Sprachen für alle Hamburgerinnen und Hamburger kostenfrei! Über die Landesgrenzen hinaus sind die Publikationen kostenpflichtig über den Buchhandel erhältlich.


Alice Ernst
(ernst@kwb.de, Tel.: 040 334241-286) freut sich über Ihre Bestellung und Kontaktaufnahme!

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Schule in Deutschland verstehen

  

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