13.05.2016

Kurs SCHULE IN DEUTSCHLAND VERSTEHEN auf Arabisch

Die erste arabische Staffel des Kurses endete am 11. Mai 2016

Der Kurs SCHULE IN DEUTSCHLAND VERSTEHEN fand wöchentlich in dreistündigen Sitzungen statt und erklärt das deutsche Schulsystem – ein wichtiges Angebot für alle Eltern, die ihren Kindern von der Grundschule bis zum Übergang von der Schule in den Beruf zur Seite stehen wollen. Um die Zielgruppe besser zu erreichen, hat Schulmentoren nun die erste Staffel in arabischer Sprache durchgeführt. Zum Abschluss der Staffel, die am 11. Mai 2016 in der KWB zu Ende ging, wurden die Teilnahmebescheinigungen überreicht: Damit sind die Teilnehmer/-innen nun offiziell als Elternmentorinnen und -mentoren qualifiziert.

 

 

v.l.n.r.: Dr. Alexei Medvedev, Projektleiter (KWB),
Nashwan Salim, Dolmetscher, Jessica Kratt,
Projektreferentin (BSB).

Bevor die Teilnahmebescheinigungen in Empfang genommen werden konnten, stand noch das abschließende Thema Ehrenamt auf der Agenda. Es wurde vermittelt, wie das Erlernte weitergegeben werden kann - für einige der Teilnehmer/-innen ein besonders wichtiger Punkt, denn sie  haben bereits genaue Vorstellungen, wie sie mit ihrem Wissen anderen weiterhelfen möchten. So zum Beispiel Abir aus Syrien: "Ich möchte andere Flüchtlinge aus Syrien, besonders alleinerziehende Frauen aus meinem Stadtteil bei ihren Fragen unterstützen." Majed, der seit 7 Monaten in Deutschland ist und ebenfalls aus Syrien kommt, fällte ein positives Urteil über den Kurs, denn er habe wirklich viel über die Schule und Universitäten in Deutschland gelernt und fände es beeindruckend zu sehen, wie sehr sich die Menschen und die Regierung in Deutschland darum bemühen, Geflüchtete in die Gesellschaft aufzunehmen. Das würden zum Beispiel Kurse wie dieser auf Arabisch zeigen.

 

 

Majed und Abir mit dem Geschenk für die Referenten.

Auch der Umfang vermittelter Informationen wurde positiv gesehen: "Vorher hatten wir viele Fragen. Jetzt wissen wir alles, um unseren Kindern bis zur Berufswahl zu helfen", so Ziad aus Syrien. Dies war auch für Osama besonders wichtig, der einen drei Jahre alten Sohn und eine sieben Jahre alte Tochter hat. Darüber hinaus konnten ihm die Projektreferenten/-innen bei einigen individuellen Fragen helfen: "Ich habe in Syrien Jura studiert. Ich habe jetzt erfahren, wie ich meine Ausbildung hier anerkennen lassen kann." Auch Louiza kam mit vielen Fragen in den Kurs: "Bevor ich mit dem Kurs anfing, wusste ich nicht, dass die Kinder schon vor der Grundschule auf ihre Sprachfähigkeit getestet werden oder wie sich später die weiterführenden Schulen aufteilen." Ihre Fragen seien nun beantwortet worden – auch, weil ein arabischer Dolmetscher am Kurs mitwirkte. Ziad fasste den Wert des Kurses für die Teilnehmer/-innen zusammen: "Es bereitet uns Freude, nun in die richtige Richtung gehen zu können." Als Dank an die Projektreferent/-innen überreichten sie eine selbstgebastelte und von allen unterschriebene Karte.

         

Die zugehörige Informationsbroschüre ist ab jetzt in Arabisch als Printversion oder online als App verfügbar: SCHULE IN DEUTSCHLAND VERSTEHEN

 

Die erste ausgebildete Staffel des arabischsprachigen Kurses.

 


 

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